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Triebwerksprüfstand

Am Campus Forschungsflughafen Braunschweig

Daten

Bauherr

Land Niedersachsen /
Staatliches  Baumanagement Braunschweig

BGF

681 m2

BRI

4.873 m3

LPH

2-8, stufenweise

Realisierung

2011-14

Honorarzone

IV

Bilder

springmeier architekten

Triebwerksmodelle der Zukunft sollen beim Institut für Flugantriebe und Strömungsmaschinen erforscht werden. Dafür ist in Nachbarschaft zum ZLR ein Prüfstand für schuberzeugende Triebwerkskomponenten, die Propulsoren, errichtet worden. Das Forschungsinteresse gilt den aerodynamischen Eigenschaften der Triebwerke, denn diese zählen in Fragen des Lärmschutzes und Kraftstoffverbrauches zu den wichtigsten Faktoren.

Um diese Eigenschaften umfänglich erforschen zu können, soll die Aerodynamik in einem Windkanal getestet werden. Dazu wird das jeweilige Triebwerksmodell im Testkanal installiert und durch einen 2.000 KW starken Elektromotor angetrieben. Acht Ventilatoren werden dann in einem offenen Kreislauf 400 m³/s Luft pro Minute durch den Kanal blasen.

Durch die Versuchsanordnung soll es gelingen, insbesondere die für Triebwerke kritischen Bedingungen, wie beim Start oder der Landung eines Flugzeuges zu untersuchen.

Grundschule Comeniusstrasse

Erweiterung, Braunschweig

Daten

Erweiterung einer denkmalgeschützten Grundschule in beengter innerstädtischer Lage sowie Sanierung im Bestand.

Bauherr

Stadt Braunschweig

Nutzfläche

1. BA      1.700 m2
2. BA      400 m2

BGF

1. BA      2.700 m2
2. BA      830 m2

BRI

1. BA      12.150 m3
2. BA      3.400 m3

LPH

1-8

Realisierung

1. BA      2015-20
2. BA      2017-20

Bilder

springmeier architekten

Bild des Bauplans des Projekts Grundschule Comeniusstrasse in Braunschweig

Schul-und Sportzentrum Fritz-Lesch-Straße

Wettbewerb 2. Preis, Berlin

Daten

Erweiterung eines bestehenden Schulzentrums mit Vertiefung Sport um weitere Unterrichtsräume, Gemeinschaftsflächen und mehrere Sporthallen, sowie Außensportflächen

Bauherr

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Berlin

Nutzfläche

8.230 m2

BGF

12.850 m2

BRI

62.400 m3

LPH

2

Bearbeitung

2008

Bilder

springmeier architekten

Bild von dem Lageplan des Schul-und Sportzentrums Fritz-Lesch-Straße

Gymnasium Hameln

Wettbewerb 4. Preis, Hameln

Daten

Erweiterung eines bestehenden Schulzentrums in Hanglage am Rande des Hamelner Stadtzentrums

Bauherr

Stadt Hameln

Nutzfläche

11.413 m2

BGF

20.502 m2

BRI

83.225 m3

LPH

2

Bearbeitung

2014

Bilder

springmeier architekten

Bild von den Details des Gymnasiums Hameln

IGS Wilhelm Bracke

Wettbewerb 1. Preis, Neubau, Braunschweig

Daten

Bauherr

Nibelungen Wohnbau GmbH  als öffentlicher Auftraggeber im Auftrag der Stadt Braunschweig

Nutzfläche

8.621 m2

BGF

15.812 m2

BRI

66.854 m3

LPH

2-8, 9 teilweise

Honorarzone

IV

Realisierung

2011-14

Preise

Wettbewerb 1. Preis
Tag der Architektur 2015
Krahe Preis 2015
Lobende Erwähnung
BDA Preis Niedersachen 2015 Auszeichnung

Bilder

K. Ortmeyer

Neubau einer 6-zügigen integrierten Gesamtschule mit Mensa, Freizeitbereich und Stadtteilbibliothek

Das Gebäude definiert den Übergang zwischen Bebauung und Landschaft durch einen einfachen kubischen Baukörper, der zu einer überschaubaren Abfolge von Höfen und Bebauung transformiert wird. Dabei sind den Höfen verschiedene Funktonen zugeordnet: Während der nördliche und östliche Hof als Pausenfläche dienen, generiert sich der westliche Hof als Endpunkt der Haupterschließungsstraße und trägt zur Adressbildung bei.

Das Gebäude gliedert sich in drei Häuser, von denen zwei die allgemeinen Unterrichtsräume der 5.-12. Klasse aufnehmen, die in Clustern je Jahrgansstufe um einen gemeinschaftlichen Marktplatz gruppiert sind. Im westlichen Gebäudeteil befinden sich die Fachunterrichtsräume, die Verwaltung, sowie schulöffentliche Funktionen wie eine Mensa mit Küche, die Aula und als „autonomer“ Gebäudeteil in die Pausenhalle eingehängt ein Schwalbennest als Freizeitbereich für die Schüler. Verbindendes Element ist ein mehrgeschossiger Luftraum der abwechslungsreiche Ein- und Durchblicke ermöglicht.

In Abwägung von Unterhalts- und Erstellungskosten prägen dauerhafte, nachhaltige und umweltfreundliche Materialien das Bild der Schule. Das Gebäude erfüllt mit einem Primärenergiebedarf von unter 15 kWh/m2a die Standards des Passivhausprojektieriungspaketes und wurde durch umfangreiche Maßnahmen als Schwerpunktschule Inklusion realisiert.

Jury BDA Preis

Die Straßenachse führt sinnfällig in den Eingangshof des kompakt gegliederten Gebäudes; die beiden anderen Höfe vernetzen klar mit den umgebenden Grünräumen. In der lichten Eingangshalle hängt über dem großen Treppen- / Sitzaufgang spektakulär der Freizeitbereich in Form eines Vogelnestes und lehrt die Gedanken fliegen. In den drei Häusern seitlich der hellen Schulachse sind jeweils Jahrgangsklassenräume gruppiert um einen großzügigen „Marktplatz“ mit Ausblick ins Grüne.

Angenehme Zurückhaltung in der Materialität, solide Gestaltung, Passivhausstandard und umfangreiche Maßnahmen als Schwerpunktschule Inklusion werden hier mit großer Selbstverständlichkeit zusammengeführt zu einem vorbildlichen Schulbau in dem sich alle Beteiligten wohlfühlen können.

Bild von der Fassade der IGS Wilhelm Bracke in Braunschweig
Bild von dem Lageplan der IGS Wilhelm Bracke in Braunschweig

IHK Augsburg

Erweiterungsbau, Augsburg

Daten

Erweiterung eines bestehenden Verwaltungsgebäudes um einen Tagungsbereich mit großem Saal

Bauherr

IHK Augsburg und Schwaben

BGF

3.514 m2

LPH

2-3

Honorarzone

IV

Realisierung

1999-2000

Abbildungen

springmeier architekten

Bild von der Skizze des Projektes der IHK Augsburg

Zentrum für Luft- und Raumfahrt

Neubau, Braunschweig

Daten

Bauherr

Land Niedersachsen

Nutzfläche

7.155 m2

BGF

7.155 m2

BRI

37.620 m3

LPH

2-8

Realisierung

2008-11

Baukosten

€ 18.500.000

Bilder

O. Mahlstedt

Neubau eines Institutsgebäudes mit Laborhalle, Laboren, Büros, Hörsaal, Bibliothek und Cafeteria.

Nutzer: Institut für Flugantriebe und Strömungsmaschinen und Institut für Strömungsmechanik

Bild von dem Eingang des Triebwerkspruefstand in Braunschweig
Bild von der Innenansicht des Triebwerkspruefstand in Braunschweig - header

Adolf Reichwein Realschule

Umbau und Erweiterung, Nürnberg

Daten

Bauherr

Adolf-Reichwein-Schulverein

Nutzfläche

3.037 m2

BRI

10.580 m3

LPH

2-8

Realisierung

2004-08

Honorarzone

IV

Auszeichnungen

Architektouren 2008

Bilder

K. Ortmeyer

Umbau und Erweiterung eines historischen Lagergebäudes als Grenzbebauung

Das vorhandene konstruktive Gefüge mit dreiseitiger Belichtungssituation ist als einbündige Anlage konzipiert. Ein geschoßübergreifender Luftraum akzentuiert die Haupterschließung als vertikale „Schulstraße“. Die flankierenden Kopfgebäude im Norden und Süden nehmen Sonderfunktionen auf. Die „schulöffentliche“ Nutzung der Erdgeschossebene leitet über zur Eingangssituation.

Aus dem Preisgerichtsprotokoll: „Es ergibt sich eine robuste Konzeption, welche den schulischen Anforderungen gut entspricht. … Geringe Eingriffe in das statische System lassen geringe Baukosten erwarten und gewährleisten Flexibilität…. Sehr geringer Verkehrsflächenanteil und die im günstigen Bereich liegenden Wirtschaftlichkeitswerte lassen niedrige Baukosten erwarten“.

Bild von der Innenansicht der Adolf Reichwein Realschule
Bild von der Aussenansicht der Adolf Reichwein Realschule

Berufsschulzentrum

VOF-Verfahren 1. Rang, Wittenberg

Daten

Bauherr

Landkreis Wittenberg

Nutzfläche

8.500 m2

BGF

13.700 m2

BRI

63.300 m3

LPH

1-8

Realisierung

1995-99

Honorarzone

IV

Fotos

K. Ortmeyer

Neubau einer Berufsschule mit 3-Feld-Sporthalle

Berufsschulzentrum mit Dreifeldsporthalle für 1500 täglich anwesende Schüler unterschiedlicher handwerklicher Berufsfelder mit Klassenräumen und dazugehörigen Werkstätten wie Bau, Elektrik, Holz und KFZ-Technik. Ferner sind die Berufsfelder Gesundheit und Körperpflege, Gastronomie sowie kaufmännische Ausbildungsberufe vertreten.

Die Gliederung der großen Baumasse, die durch Zuordnung von Berufsfeldern zu überschaubaren Einheiten strukturiert ist, generiert in der Verzahnung von Innen und Aussen Räume von hoher Transparenz und Offenheit (Halle, Höfe, …) unterstützen Kommunikation und gegenseitigen Austausch.

Das Ensemble wird ergänzt durch die Sporthalle mit Tribüne für schulische und externe Nutzung. Auf den Einsatz nachhaltiger dauerhafter Materialien wie z.B. handwerklichen Ziegel, Holz-, Naturstein- und Linoleumfußböden sowie wertbeständige Metallfassaden wurde ebenso Wert gelegt, wie auf energetische Maßnahmen wie z.B. die zweischalige Klimafassade als Abschluss der Pausenhalle und eine solare Warmwasserbereitung für die Sporthalle.

Bild von der Innenansicht der Halle Berufsschulzentrum Wittenberg
Bild von der Innenansicht Wintergarten Berufsschulzentrum Wittenberg

IGS Wallstraße

Wolfenbüttel, Neubau

DATEN

VGV-Verfahren

07/2016 – 1. Rang

Bauherr

Landkreis Wolfenbüttel

Nutzfläche

1.626 m2

BGF

2.605 m2

BRI

10.515 m3

LPH

2-8

Realisierung

2018

Honorarzone

III

Auszeichnungen

Tag der Architektur 2019

Fotos

Marc Stantien
springmeier architekten

Neubau einer 4-zügigen gymnasialen Oberstufe

Der Baukörper nimmt 12 allgemeine Unterrichtsräume mit dazugehörigen Kurs- und Differenzierungsräumen, Fachunterrichtsräume für Naturwissenschaften und Kunst, sowie die Verwaltung der Sek II auf.

Dabei befinden sich Verwaltung und Fachunterrichtsräume im östlichen Teil des Gebäudes, während sich im Westen die allgemeinen Unterrichtsräume als Nutzungseinheit um eine gemeinsame als pädagogische Verfügungs- und Aufenthaltsfläche genutzte Mitte gruppieren.

Die zum Schulhof verglaste Eingangshalle im EG dient als zusätzliche Aufenthaltsfläche und formuliert ein einladendes Entree.

Bild von der Suedfassade der IGS Wallstrasse Wolfenbuettel - header
Bild des Bauplans des Projektes der IGS Wallstraße in Wolfenbüttel
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